Das European Centre for Disease Prevention(ECDC) hat in seinem Bericht vom 23.12.2021, aktualisiert am 12.01.2021, Schulschließungen zur Pandemiebekämpfung als ungeeignet verurteilt.

Um die Rolle von Bildungs-, und Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche zu evaluieren, wurden Daten aus allen Ländern der EU von August 2020 bis Dezember 2020 gesammelt und verglichen. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass der Effekt von Schulschließungen auf die pandemische Entwicklung gering ist, stattdessen die negativen psychischen, physischen und pädagogischen Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche unverhältnismäßig hoch und verheerend. Schulschließungen haben das Potential, die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft, sowohl gesamtgesundheitlich als auch wirtschaftlich nachhaltig negativ zu beeinflussen. Die ECDC appelliert daher mit diesem Bericht an alle Länder der EU, Schulschließungen zu vermeiden und nur als allerletztes Mittel in Erwägung zu ziehen.

Einige Kernaussagen:

– Die negativen physischen, psychischen und pädagogischen Auswirkungen proaktiver Schulschließungen auf Kinder und Jugendliche, sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft im weiteren Sinne überwiegen den Nutzen.

– Kinder zwischen 1-18 Jahren erkranken äußerst selten schwer an Covid,

– Jüngere Kinder sind weniger anfällig für eine Infektion und infizieren selbst im Fall einer Infektion andere seltener als Erwachsene. – In Ländern, in denen epidemiologische Untersuchungen durchgeführt wurden, machte die Übertragung on Schulen nur eine Minderheit der aller Covid-19-Fälle aus.- Pädagogisches Personal und Erwachsene im schulischen Umfeld haben im Allgemeinen kein höheres Infektionsrisiko als andere Berufsgruppen. )


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